Rezensionen

Lusmore liest: Nanopark

Willkommen zu einer neuen Folge Lusmore liest. Das große Problem ist Lusmore liest mehr als er schreibt. Nun zumindest hier. Eigentlich liege ich immer noch in den letzten Zügen des Spiels der Götter, aber ich hatte das Buch gewonnen und dachte mal was anderes würde mir guttun.

Dem war auch so.

Nanopark, Deutschlands modernster Freizeitpark, in dem virtuelle Welten und Wirklichkeit zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen, wird überfallen. Terroristen nehmen 2975 Besucher als Geiseln. Nur Simon Klein, ehemaliger Polizist, gelingt die Flucht.
Von den Geiselnehmern gejagt und ohne eine Möglichkeit, Realität und Schein unterscheiden zu können, kämpft er ums Überleben und sucht einen Weg aus der hermetisch abgeriegelten Kuppel, während um ihn herum der Park zur Todesfalle wird.

Bruce Willis im Jurassic Park, klingt doch klasse. Meine Vermutung wurde nicht enttäuscht. Nano Park von Uwe Hermann liefert eine wilde Hatz durch einen Freizeitpark der Zukunft. Ich würde da auch hinwollen. Der Roman ist wie eine Achterbahnfahrt nicht besser sein kann und zieht dabei alle Register guter Unterhaltung. Lebendige Ansprechende Charaktere und fiese Antagonisten, auch die anderen Gäste und Angestellten des Freizeitparks sind schön in Szene gesetzt. Der Ansatz mit den Nanorobotern verleiht dem ganzen eine sehr interessante dystopische Frischekur mit einer Reichweite, welche in diesem Buch (leider) noch nicht zu tragen kommt. Aber vielleicht wird diese Technik ja auch woanders eingesetzt. Ich wäre sofort dabei. Ich hatte mit einem anderen Ende gerechnet, wurde aber keinesfalls enttäuscht. Das war bestimmt nicht das letzte Buch von Uwe Hermann das ich gelesen habe.

"You want weapons? We're in a library. Books are the best weapon in the world." Der Avatar ist übrigens von dem großartigen David Revoy https://www.peppercarrot.com/extras/html/2016_cat-generator/?seed=

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