• Reviews,  Rezensionen,  Yoro liest

    Warum ein tolles Cover eben doch nicht alles ist.

    Ein brandneuer Fantasyschmöker mit über 1200 Seiten? Genial, da musste ich unbedingt einen näheren Blick drauf werfen, ich liebe solche hochvoluminösen Wälzer.Auch das Cover fand ich sehr gut gelungen und toll aufgemacht, wenn jetzt noch der Inhalt hält, was die Sache verspricht, ist es gekauft. Glücklicherweise gibts beim ‘großen A’ die Möglichkeit der Leseprobe, die etwa 10% eines Werkes ausmacht. Bei gut 1200 Seiten ist das eine ordentliche Menge Lesestoff, ausreichend, um sich ein Urteil zu bilden und eine Kaufentscheidung fällen zu können.Also heruntergeladen und losgelegt. Überschrieben ist das Ganze als ‚düstere Fantasy mit einer epischen Liebesgeschichte‘. Na ja, nicht so wirklich meins, und mir schwante schon Schreckliches, aber man…

  • Yoro liest

    Nachtwald

    Der neue Thriller von Tríona Walsh, einer irischen Bestseller-Autorin und zweimaliger Gewinnerin des Irish Writers Centre Novel Fair – Wettbewerbs. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen und mich richtig drüber gefreut. Klappentext Butler Hall, ein düsteres, etwas verfallenes Herrenhaus im Westen Irlands. Nach Monaten ohne Kontakt trifft Lizzie hier wieder auf ihre Familie, um die Hochzeit ihrer Mutter zu feiern. Lizzie hat einiges wiedergutzumachen und ist fest entschlossen, dass dieses Wochenende ein Erfolg wird. Doch bereits das Haus von George, dem neuen Ehemann ihrer Mutter, ist anders als erwartet: Butler Hall liegt mitten in einem dunklen Wald, selbst die Straße dorthin ist so zugewachsen, dass…

  • Yoro liest

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

    Der Tip für den hochgelobten Roman von Joël Dicker kam aus unserem Papyrus-Schreibforum, der Inhalt klang interessant und für komplexe Krimis bin ich immer zu haben. Auch international war das Buch ein gewaltiger Erfolg und ist nur knapp am Prix Goncourt (der prestigeträchtigste französische Literaturpreis) verbeigeschrappt, eigentlich sollte man damit nichts falsch machen. Also habe ich – zugegebenermaßen mit hoher Erwartungshaltung – zugeschlagen. Worum gehts? Auf stolzen 740 Seiten wird die Story aus der Sicht des jungen Autors Marcus Goldmann erzählt. Nachdem sein Erstling ein überwältigender Erfolg geworden ist, holt ihn eine üble Schreibblockade ein. In seiner Verzweiflung reist er in das kleine Städtchen Aurora in New Hampshire, wo sein…