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Inside Bruno Kosmalla

Klappentext:
Bruno Kosmalla ist eine gescheiterte Existenz. Er betreibt einen
Trödelladen und versucht, das Sozialamt zu betrügen. Durch
einen Zufall gelangt er wieder in das langweilige Kaff seiner
Jugend, wo er gelebt und gelitten hat. Besonders unter seiner
Jugendliebe und dem Direktor seiner Schule. Doktor Fabelholtz
führte die Schule einst so gnadenlos, wie ein südamerikanischer
Diktator. Und Bruno meint, dass da noch ein paar Fragen offen
wären, die beantwortet werden sollten. Mit der ausgeflippten
Silke zieht er einen irren Plan durch …

Taschenbuch, 236 Seiten

Im Krimi von Ralf T. Franzen geht es um Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und die versuchen, sich irgendwie durchzuschlagen. Alle Charaktere sind so schrullig-liebenswert angelegt, dass man ihnen ihre (Un)Taten verzeiht.

Nicht nur die schrägen Typen und witzigen Situationen bieten ein besonderes Lesevergnügen, sondern auch die enthaltene Gesellschaftskritik und Lebensklugheit. Der humorvolle Grundton in Ralf T. Franzens Erzählstil gefällt mir sehr und die erfrischend neuen Sprachbilder, die so schön das Kopfkino ankurbeln. Außerdem hat der Autor ein besonderes Geschick für Situationskomik.

Die Geschichte ist spannend von der ersten Seite bis zum überraschenden Ende. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit:
Ein äußerst lesenswerter Krimi, mal abseits der ausgetretenen Wege.

Einziges Manko:
Es haben sich ein paar Logik- und Rechtschreibfehler eingeschlichen. Meinem Lesevergnügen hat das jedoch keinen Abbruch getan.

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