• Persönliches

    Kurz und knapp

    Kurzgeschichten sind so eine Sache. Der eine kann etwas damit anfangen, der andere nicht – ähnlich wie bei Gedichten. Jedoch geben Kurzgeschichten meiner Ansicht nach auch einen guten Einblick in das Werk des Autors, in seine Ausdrucksweise, in seine Fähigkeit, Dinge, Gefühle und Umgebung bildlich beschreiben zu können. Die meisten Autoren verfassen in der in der Regel neben kurzen Geschichten auch längere Werke. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wie dem auch sei. Ich möchte kurz auf meine Kurzgeschichtensammlung hinweisen, die ich heute in Druck gegeben habe – als unverkäufliches Werbeexemplar. Einige der darin enthaltenen Geschichten werden demnächst auf YouTube verfügbar sein. Den genauen Kanalnamen werde ich dann noch im Buchnachteulenportal…

  • Persönliches

    Ein zweifelhaftes Vergnügen.

    Zweifel. Wer kennt das nicht? Oder die? Schaue ich jetzt in den Duden? Oder hat das was mit dem Kontext zu tun? Oder schreibe ich einfach erstmal weiter? Kann ich ja später noch ausbessern.Denke ich jetzt zu viel darüber nach? Was ist, wenn ich vergesse, es auszubessern? Oder denke ich zu wenig nach, weil ich gerade einfach fröhlich weiter tippe? Wenn ich das jetzt kontrolliere, komm ich aus dem Flow und ich werde nie fertig. Oder habe ich dann eine Idee die Hundertmillionentausendmal besser ist? Gibt es so eine Zahl?Ok, ok ihr seht schon, worauf ich hinaus will und ich unterstelle einfach mal jedem das er diese oder ähnliche Gedanken…

  • Allgemein,  Persönliches

    Putlitzerpreis 2021

    Noch bis zum 15. Oktober hat man Zeit, mit einer Kurzgeschichte zum Thema “Nichts” an dem diesjährigen Putlitzerpreis der 42erAutoren e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung der Literatur, teilzunehmen. Der Verein ist in Putlitz, einer Stadt im nordwestlichen Brandenburg, beheimatet. Für wen ist eine Teilnahme geeignet? Für alle, die nicht mit dem berühmten Pulitzerpreis ausgezeichnet werden, unabhängig davon, wie genial ihre Story sein mag, aus dem einfachen Grund, weil sie ihren Wohnsitz nicht in den USA haben. Einfacher ausgedrückt: Jeder darf mitmachen. Super, habe ich mir gedacht. Doch die Thematik ist gar nicht so leicht beim Schopfe zu greifen. Nichts. Was ist das eigentlich? Ist etwas irrelevant klein, ist es fast…

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    Lesungen – Wunderbare Werbung (Teil 3)

    Die Nummer, die im Display erscheint, kenne ich nicht.«Wann möchten Sie zu uns kommen?»«Hallo? Wer ist denn da?»«Ihr Hoch hinaus wollte ich habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Ich bin begeistert. Suchen Sie sich ein Datum für die Lesung aus.»Mir steckt ein Kloß im Hals. Mit allem hätte ich gerechnet. Damit nicht. Etwas vorlesen, ich? Vor Leuten, die nur meinetwegen kommen? Na super. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Wir verabreden uns für die nächste Woche, um die Details zu besprechen. Den Briefträger könnte ich geradewegs in den Boden schrauben. In den Hinterzimmern des Cafés gibt es zwei gemütliche Räume, einen für 30 Personen, einen weiteren für zirka 15. Die…

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    Lesungen – Wunderbare Werbung (Teil 2)

    Meine schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich. Unsicher betrete ich das Café. Direkt am Eingang eine Kuchentheke, dahinter eine mürrische Was-Auch-Immer-Person. Ich lächele: «Guten Tag, ich bin die mit dem Buch.» Als hätte ich soeben eine unerhörte Drohung ausgesprochen, raunzt sie mich an: «Wir verkaufen hier Kuchen!» Ich lächele weiterhin, halte mein Buch hoch und wiederhole mich. «Ich bin die mit dem Buch.» «Möchten Sie nun ein Stück Kuchen oder nicht?» Tatsächlich überwinde ich mich ihren unverschämten Ton zu ignorieren. «Ich meine wegen der Lesung, das Buch, das ich abgeben wollte, zum Probelesen.» Die Blicke der Kuchentante verweisen mich des Platzes. Sie hat die Rechnung ohne mich gemacht. Mit meinem mittlerweile eingefroren…

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    Lesungen – Wunderbare Werbung (Teil 1)

    Was ist besser als die Nähe der Leserschaft, ihre unmittelbare Reaktion auf das Vorgetragene? Im Idealfall: Verkäufe nach der Veranstaltung. Wer denkt dabei an den «armen» Autor? Denn nicht alle präsentieren sich gern in der Öffentlichkeit. Ich sitze am Empfang eines mittelständischen Unternehmens, eine hektische doch keine besonders spannende Aufgabe. Der Briefträger kommt jeden Tag um die gleiche Zeit. Er ist nett, aber immer auf dem Sprung. Die Anweisung des Chefs ist eindeutig: «Halten Sie den Postboten heute unbedingt auf! Er muss für mich eine Rücksendung entgegen nehmen. Wenn er sagen sollte, er dürfe das nicht, es sei nicht seine Aufgabe oder sonst etwas einzuwenden hat, akzeptieren Sie das nicht,…

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    Literatur-Wettbewerb

    Fertig! Mein Beitrag läuft im Wettbewerb Magic Future Money – (un)mögliche Geschichten vom Geld der Zukunft. Nun ist Geduld angesagt. Zeit genug also, meinen aktuelle Romanentwurf zu beenden. Update: Der Roman ist fertiggestellt und wurde Mitte April veröffentlicht. Update vom 24.06.2021: Seht euch auf der Magic Future Money Seite den Blog zum Wettbewerb an. Dort gibt es schöne Bilder und natürlich neugierig machende Informationen zu den eingesandten Beiträgen.   Update vom 17.05.2021: Für den Wettbewerb wurden aus 290 eingereichten Geschichten 103 ausgewählt, die in die nächste Runde gehen. Schade, dass es meine Geschichte nicht auf die Longlist geschafft hat. Andererseits ist das gut für die Buchnachteule, denn dann kann ich sie…

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    Testleser, oh je!

    208 Seiten, 2 Jahre lang planen, recherchieren, schreiben, verwerfen, neu planen, umschreiben … Wie viele Stunden seit der ersten Idee vergangen sind? Nicht messbar. Meinen Entwurf halte ich in der Hand, stolz, etwas geschafft zu haben. Ich lese meinen Text wieder und wieder. An einigen Stellen frage ich mich, ob wirklich ich das geschrieben habe, was nun schwarz auf weiß zu sehen ist. Folge ich einer bestimmten Logik? Ist diese Textstelle selbsterklärend? Da! Ein Rechtschreibfehler. Dort! Ein Grammatikfehler. Da! Die falsche Schlussfolgerung. Es nutzt nichts. Zum x-ten Mal muss der Text überarbeitet werden, dabei dachte ich, er sei fertig. Was soll’s? Wochen später: Alles im Lot. Doch bevor ich mich…

  • Persönliches

    Am Anfang war es noch nicht mal eine Idee (3)

    Wochen vergehen, Monate, ein Jahr, weitere Wochen, weitere Monate. Es ist zermürbend. Viele Aspekte, kein roter Faden, täglich neue Ideen. Es ist einfach zu viel. Ich muss aussieben. Was ist wichtig? Was passt zur Geschichte, die mittlerweile 100 Seiten umfasst? Wie charakterisiere ich leblose Maschinen? Wie erfasse ich die grauenvolle Vision einer Welt, in der Roboter sich kaum noch vom Menschen unterscheiden? Ich bin dem Thema nicht gewachsen. Das war’s dann. Schade, um die ganze Arbeit, die ich mittlerweile in das Projekt investiert habe. Ich wälze mich hin und her. Es ist 2 Uhr morgens. Ich starre ins Dunkel. Es muss einfach weitergehen. Der Kommunikationsroboter ist mir richtig ans Herz…